NANOVAL GmbH & Co. KG
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Ein Gas, im allgemeinen Luft, erfasst die Schmelzefäden dicht unterhalb einer Spinndüse und verzieht sie durch am Fadenmantel wirkende Schubspannungen, wobei sich beide (Unterschied zu allen Meltblown-Verfahren!) stetig beschleunigen. Der Faden platzt nach dem Nanoval-Effekt spontan auf, wenn der Druck pF in seinem Inneren den Druck in der Gas-(Luft)-Strömung pG übersteigt. Dieser Druck pF entsteht zunehemend im Fadeninneren, wird vermehrt um hydrodynamische Zähigkeitskräfte, durch den Dampfdruck niedermolekularer wie auch Feuchtigkeitsanteilen in der Schmelze und wirkt gegen die Festigkeit des Fadenmantels, die zunimmt mit der durch Abkühlung ansteigenden Zähigkeit desselben und die Abnahme des Fadendurchmessers. Es kommt zu einer Aufteilung in eine Vielzahl von sehr feinen Einzelfäden, durchaus über 20 bis einige 100 in der Zahl. Es können so Spinnvliese aus gespleißten endlosen Fäden, aber auch Monofilen hergestellt werden. Sind die Spinndüsenöffnungen in einer Zeile angeordnet, so kann man die Fäden auf einem darunter laufenden Auffangband ablegen und die Luft unter diesem absaugen.

Das Verfahren und seine Ausrüstung sind einfach, betrieblich robust und energiearm, da es mit kalter Luft betrieben wird. Die Fäden erreichen Einzeldurchmesser von 1 µm und darunter.

Das Verfahren ist patentiert.

Fasern + Vliesstoffe
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Das Verfahren
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